Kroatien Insel Pag / Motorradtour mit Klaus 08.2014


Freitag 16.August


Um 08:00Uhr treffe ich beim Klausi ein. Nach kurzer Info, wohin die Reise eigentlich gehen soll, fahren wir ab. Wir haben im Vorfeld nur Besprochen, dass es nach Kroatien zum Campen geht und am 16.August um 08:00Uhr Abfahrt ist. Wieder die Route noch ein Ziel wussten wir. Die Fahrt führt uns über den Loiblpass nach Trizic, bis hier führt Klausi mit seiner Virago, ab hier übernehme ich mit meiner "neuen" Afrika Twin die Führung. Vorbei am Flughafen umfahren wir Laibach um auf die Straße nach Delnice zu gelangen. Den Nebenstraßen folgend, erreichen wir bald Delnice und verirren uns im Wald ober Delnice.

Einer schmalen Straße folgend, endet diese Straße in eine Forststraße und es beginnt auch noch zu Nieseln. Also zurück und weiter einer anderen Route folgend. Ich folge dem Weg, den ich im Mai mit dem Camper gefahren bin und wir kommen gut voran. Dem Küstengebirge folgend, erreichen wir gegen 14:00Uhr Novi Vinodolski.

Erstmal Mittagessen und als die Fahrt weitergehen soll, fängt es an zu Regnen. Bleiben oder weiter ist die Frage? Im Süden ist der Himmel heller und der Entschluss ist gefasst für die Weiterreise. Klausi zieht die Regenkombi über, meine Kombi ist auch ohne dicht. Der Küstenstraße folgend erreichen wir die Fähre nach Pag und setzen über

Klausi war noch nie auf der Insel Pag, also fahren wir hinüber. Dort angekommen suchen wir einen Campingplatz der alles hat (Möglichkeit zum Einkaufen und ein Restaurant/Bar).

Nach kurzer Suche findet sich ein Campingplatz. Direkt an der Straße nach Stadt Pag gelegen und  es wird eingecheckt. Camping Simuni hat alles für uns.

Unter Bäumen, nahe am Kiesstrand stellen wir unsere Zelte auf und danach gönnt man sich ein kühles Blondes. Den Abend verbringen wir in einer Bar direkt am Strand und als es gegen 22:00Uhr kühler wird, kriechen wir in die Zelte.

Sonntag 17.August

Früh werde ich wach und gehe ins Meer schwimmen. Das Wasser ist am Anfang kühl, aber nach kurzer Zeit ist es angenehm. Einige Runden gedreht und es wird Zeit für`s Frühstück.

Auf einer Mauer am Strand kochen wir Kaffee und dazu gibt es Lebkuchen, die wir mit haben. Später wird der Entschluss gefasst, nach Zadar zu fahren. Aufbruch um 10:00Uhr und zuerst nach Pag-Stadt zum Tanken.

Diese erreichen wir bald und einige Kilometer danach biegen wir rechts ab und die Fahrt geht durch die schöne Landschaft nach Zadar. Dort endet die Fahrt im Hafen. An der alten Stadtmauer stellen wir die Motorräder ab und nachdem unsere Motorradsachen verstaut sind, geht`s in die Altstadt.

Wir schlendern durch die Gassen und an manchem Cafe wird verweilt, um uns einen Kaffee zu gönnen. Gegen Abend machen wir uns auf dem Rückweg und machen in Pag halt, um zu essen. Schnell findet sich ein nettes Restaurant. 

Zurück am Campingplatz machen wir uns frisch und finden uns wieder am Strand in einer Bar ein. Nachdem es gestern recht kühl wurde, haben wir heute eine Jacke mit und können den Abend länger genießen. Aber auch dieser Endet und wir kriechen müde in unsere Schlafsäcke.

Montag 18.August

Heute ist der Tag der Weiterfahrt. Nach meinem Schwimmen im Meer ist wieder unser Frühstück am Strand angesagt. Klausi hat Brötchen, Wurst, Käse und Marmelade besorgt (zum Schwimmen im Meer war er nicht bereit) und nach einem ausgezeichnetem Frühstück,

packen wir unsere Sachen zusammen und verlassen den Campingplatz gegen Mittag.

Unsere Fahrt führt uns wieder nach Pag zum Tanken (Klausi kommt mit seinem Motorrad nur 180 Kilometer) und weiter nach Posedarje.

Kurz danach überqueren wir die Brücke zum Festland und fahren der Küste entlang nach Karlobag.

Die Küstenstraße ist herrlich zu Fahren und es macht mächtig Spaß. In Karlobag trinken wir erstmal einen Cappuccino und verweilen noch einige Zeit, um noch den Meeresblick zu genießen.

Von hier führt unsere Route ins Landesinnere zu den Plitvicka Seen. In zahlreichen Serpentinen windet sich die Straße ins Velebit-Gebirge und nach zügiger Fahrt erreichen wir Baske Ostarije.

Hier befindet sich ein Aussichtspunkt mit einer Gedenkstätte.

Auch hat man einen wunderschönen Ausblick ins Hinterland und zur Insel Pag.

Nach kurzer Wanderung in der Motorradkluft, setzen wir die Fahrt zu einem Stausee fort. Beim See angekommen, biegen wir auf einem Schotterweg zum See ab. Wir wollen ins Wasser zum Schwimmen, aber hier ist das Ufer schlammig und es sind auch unzählige Mücken am Platz. Also weiter zu einem anderen Platz.

Wenige Kilometer weiter finden wir eine Wiese mit einer Fischerhütte am Wasser. Auch sind hier keine Mücken und man kommt ins Wasser. Also raus aus den Klamotten und rein ins Nass. Das Wasser ist herrlich und wir schwimmen lange im See. Als wir aufbrechen, kommen noch einige Leute zum Baden hierher. Wir fahren weiter und die Sraße führt noch einige Kilometer am Ufer entlang, bis sie ins Landesinnere abbiegt und wir erreichen Perusic. Links Abgebogen und weiter auf der "50" Plitvicka Seen entgegen. Unterwegs sehe ich am Navi eine Nebenstraße zu den Seen, die sich allerdings nicht findet, also auf der Hauptstraße bleiben und so erreichen wir gegen Abend den Campingplatz Korana.

Einchecken und einen Platz für unsere Zelte finden. Nach dem die Zelte aufgestellt sind und unsere Sachen verstaut sind, genehmigen wir uns in dem Restaurant am Campingplatz ein ausgezeichnetes Abendessen und einige Bierchen. Später bei den Zelten ist es recht kühl und ich nehme den Gaskocher mit ins Zelt.


Dienstag 19.August

Als ich aufwachte, war das Zelt innen feucht und es war eine gute Idee, den Gaskocher mit ins Zelt zu nehmen. Nach kurzer Zeit erwärmte der Kocher das Zelt und es war angenehm temperiert, um aus dem Schlafsack zu kriechen. Die Innenhaut des Zeltes noch abwischen und auf zum Frühstück. In der nahen Bar gab`s Cappuccino und Gebäck zum Frühstück. Auch die Sonne zeigte sich und so konnten wir im Freien sitzen. Nach einem weiteren Cappuccino gehen wir zurück zum Zeltplatz und packen unsere Sachen zusammen. Die Zelte legten wir in die Sonne zum Trocknen und um 10:00Uhr verließen wir den Campingplatz. Weiter führt uns die Fahrt nach Karlovac und Bubnjaracki Drod, überquerten den Fluss Kupa und die Grenze nach  Slowenien. Es fängt an zu regnen und Klausi zieht seine Regenkombi über.

Weiter  nach Novo Mesto. Es hat aufgehört zu Regnen und wir verlassen nach Novo Mesto die Hauptstraße und fahren auf engen, kurvenreichen Nebenstraßen durch`s Land. In Sevnica machten wir Mittagspause und nach der Stärkung fahren wir am Sava-Fluss entlang. Die Straße schlängelt sich am Flussufer entlang und es fängt wieder an zu regnen. Auch der Verkehr nimmt zu und wir kommen nur langsam voran. Bei Lavamünd kommen wir wieder nach Österreich und fahren die Drau entlang. Über Ruden, Griffen und Brückl erreichen wir  nach eine Stunde Fahrzeit, St.Veit, wo wir um 18:00Uhr eintreffen. 

Es waren schöne Tage mit den Motorrädern in Kroatien und wir sollten das nächstes Jahr wiederholen. 
Insgesamt sind wir  1173km gefahren.

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